Theologische Grundsätze

Die geistige Mitte unserer Schule finden wir im biblischen Menschenbild, wie es im Licht des Evangeliums zur Geltung kommt.

Unser Leben in der Geborgenheit Gottes

Der Mensch verdankt sein Leben nicht sich selbst, sondern er hat es von Gott geschenkt bekommen. Sich von Gott geborgen zu wissen, erschließt ihm eine religiöse Tiefendimension für sein Leben (Psalm 139). In dieser Geborgenheit, die durch die Eltern, aber auch durch die Schulgemeinschaft vermittelt werden soll, kann er sich in Freiheit entwickeln und christlichen Glauben erfahren. Aus solcher Gewissheit wächst Festigkeit in der eigenen Person, aber auch Dankbarkeit, Vertrauen, Achtung und Ehrfurcht vor allem Leben.

Bildung aus der Gottebenbildlichkeit

Der Mensch ist Geschöpf Gottes (1. Mose 1,27). Er trägt Gottes
Bild in sich. Dies begründet seine Würde. Es heißt auch, dass er grundsätzlich mit schöpferischen Fähigkeiten begabt ist sowie mit einer „für Weisheit und Gerechtigkeit empfänglichen Natur“ (Melanchthon). Bildung im evangelischen Verständnis heißt: Menschen zu helfen, diese in sie gelegten Gaben zu entfalten (Comenius). Dabei soll jeder seine eigene Individualität entwickeln. Gleichzeitig bleibt der Mensch ein geschaffenes Wesen. Er sollte sich seiner Grenzen bewusst sein und lernen damit umzugehen. Das schließt Verantwortung vor Gott, Sensibilität für eigenes Versagen und Schuld, die Möglichkeit der Vergebung sowie Ehrfurcht vor der ganzen Schöpfung ein.

Verantwortlich in Freiheit leben

Ein wichtiges Element der christlichen Existenz ist die Freiheit:
Im Auszug aus Ägypten („Exodus“) führt Gott sein Volk aus der Knechtschaft und begründet damit ein ständiges Streben nach gesellschaftlicher Freiheit. Auch die individuelle Freiheit zur Gestaltung des Lebens – Freiheit von einengender, tötender Gesetzlichkeit – ist Grundgedanke des Evangeliums. Aber christliche Freiheit wird nicht als Beliebigkeit verstanden (1. Kor. 12). Freiheit des Einzelnen hat dort ihre Grenzen, wo Freiheit und Würde anderer Menschen gefährdet werden. Deshalb ist das Erleben und Aneignen christlicher Maßstäbe grundlegend für ein Leben in unserer Gemeinschaft. Jesus formuliert als Summe der Maßstäbe das Doppelgebot der Liebe: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst“ (Mt. 22, 37-39).

Unsere Morgenandacht

Herr, ich lobe dich,
denn du erwärmst auch mich.
Dein Licht ist für mich da.
Halleluja!

Mit diesem oder einem anderen fröhlichen Lied beginnt unsere gut besuchte Morgenandacht.

Wir singen, hören auf kurze Geschichten aus der Bibel, auf Gedanken zum Kirchenjahr oder zum Leben in der Gemeinschaft und haben danach Zeit, um miteinander und füreinander zu beten. Kinder, Eltern und Lehrer starten danach frisch und entspannt in den Arbeitstag.

 

Deshalb laden wir an dieser Stelle noch einmal herzlich ein zur:

zur Morgenandacht

an jedem Dienstag, 7.45 Uhr bis 8.00 Uhr

im Raum der Stille (Religionsraum)

für Schüler, Eltern und Geschwister, Lehrer, Erzieher und Mitarbeiter

Für den, der glaubt, fangen alle Dinge an zu leuchten. (Teilhard de Chardin)

Termine
20. Mai bis 29. Juli

Dienstag, 22. Mai 10:30 Uhr - 14:00 Uhr
"Campus für Christus"

Mittwoch, 23. Mai 15:00 Uhr - 16:15 Uhr
Frühlingskonzert

Freitag, 1. Juni 09:30 Uhr - 12:30 Uhr
Kindertag - Wir spielen im Haus und auf dem Hof

Dienstag, 5. Juni 08:00 Uhr - 12:00 Uhr
Sportfest

Montag, 11. Juni 08:00 Uhr - 13:00 Uhr
Exkursion Klärwerk Klasse 4

Freitag, 15. Juni 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Aufführung der Theater AG beim Theaterfestival "Alles spielt"

Freitag, 15. Juni 15:00 Uhr - 16:00 Uhr
Kennenlernnachmittag und Elternschule für die Schulanfänger und deren Eltern

Montag, 18. Juni 08:00 Uhr - 10:00 Uhr
Fußgängerpass für die 1. Klasse

Dienstag, 19. Juni 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Völkerballtunier für die 4. Klasse